Dein Start-Up und du

Hey, hier bist du mit deinem neuen Projekt, dem Start-Up! Mit deiner bahnbrechenden Innovation, deinem Super-Produkt,  das besser ist, als alle anderen Produkte seiner Art jemals zuvor. Herzlichen Glückwunsch! Bestimmt wirst du die Welt retten und alle werden dir zu Füßen liegen. Oder nicht?

Für alle hoffnungsfrohen Unternehmer

Für jede Projektmanagerin, -manager, Macherin oder Macher: Hier wollen wir dir ein paar Tipps geben, mit denen du verhindern kannst, dein Super-Projekt gleich zum Start in den Sand zu setzen: machen keinen Start-down, sondern ein echtes Start-Up. Wie sollen dein Marketing und deine Kommunikation gestaltet werden, um dein Start-Up-Unternehmen, dein Projekt und deine Produkte erfolgreich zu pushen? 

Was kann schief gehen? Eine ganze Menge!

Am Anfang sieht immer alles super aus. Du glaubst nicht, dass irgendwas schief gehen kann. Bei deinem tollen Produkt? Dieser super Idee? Doch: Eine ganze Menge kann passieren und vieles schräg laufen. Dinge, die du gar nicht oder nur wenig beeinflussen kannst. Und hinterher stellst du dann fest: Vieles hättest du besser planen und manches vermeiden können. Wenn du nur dran gedacht und gewusst hättest, welche Fehler, Pannen, Fallen auf dich lauern? 

Leider ist es so: Nur eines von 10 Start-Ups ist richtig erfolgreich!

Denn viele Start-Up-Macher stellen recht bald fest: Die Welt hat nicht auf sie gewartet. Warum sollte sie auch? Sie hat auch ohne dich und dein Projekt vorher ganz gut funktioniert.  9 Start-Ups von 10 gehen bereits innerhalb der ersten drei Jahre nach ihrer Gründung pleite. (Manager Magazin, 2019). Aber anstatt jetzt in Trübsal zu verfallen, solltest du lieber überlegen: Wie schaffst du es, genau das eine von 10 zu werden, das es schafft? Denn eines willst du ja nicht werden: Vergessen. Verloren. Am Ende.

Der größte Fehler ist mangelnde Nachfrage! 

Ja, das ist wirklich ein Fehler. Es bedeutet: Es gibt niemanden, der dein Produkt gern kaufen möchte. Und so etwas dürfte eigentlich nicht passieren: denn du hast dir ja einen Plan gebaut, den Markt analysiert, Wettbewerber, Zielgruppen ... und trotzdem:  Der Markt ist doch nicht reif für dein neues Produkt. Dein Produkt bietet Features, die keiner braucht. Dein Produkt ist völlig am Markt vorbei geplant. Oh je! Mehr als 40 Prozent der Startup-Pleiten gehen auf Nachfrage-Probleme zurück. Das bedeutet also für dich: 

  • Plane besser! Schau dir dein Produkt vorher genau an! Und prüfe deine Pläne sehr genau!  Wer wird es kaufen wollen? Warum? Und reicht die Nachfrage für dein Projekt? Dafür musst du Annahmen treffen, in Szenarien planen, deine Maßnahmen darauf abstimmen und die Ergebnisse immer wieder überprüfen. Bei allen Schritten!

Du kannst noch viel mehr falsch machen!

  • Probleme in Eurem „Team“? Du und deine Partner streitet und ihr vertraut Euch nicht? >>> Haltet zusammen! Habt Euch lieb!
  • Nicht genug Geld? Die Finanzierung reicht nicht zum Leben? >>> Plane richtig, was du verbrauchst! Und bleibe bescheiden!
  • Du ignorierst Kundenwünsche? Ernsthaft? Großer Fehler. >>> Hör besser hin! Und mach, was deine Kunden dir sagen! 
  • Du brennst nicht genug für dein Projekt. Das ist schlecht, denn du wirst harte Zeiten erleben und musst dann durchhalten. >>> Also: Finde Dein Feuer! 
  • Du besetzt wichtige Funktionen nicht? Was könnte aus deinem Saftstand mit einem Techniker werden, der dir die Website baut! Oder mit einer guten Bedienung, die Kunden für dich anzieht. >>> Besetze alle wichtigen Funktionen.  
  • Du schaffst keinen Kurswechsel? Viele ändern ihre Pläne nicht, wenn deutlich wird, dass sie scheitern. >>> Trenn dich von schlechten Plänen. Kill your darlings!

Denn sonst fehlen dir Argumente, wenn du eine nächste Finanzierungsrunde angehst! Und die könntest du brauchen ... Nur: Wie geht es denn nun richtig? Was musst du tun, damit dein Start-Up-Unternehmen, dein supertolles Projekt, dein innovatives Produkt ein großer Erfolg wird? Spannende Frage - wir machen mit den wichtigen Punkten weiter.

Prüfe deinen Standort

In unserem Beispiel ist der Standort der kleine Punkt am Horizont ganz hinten. Vorne verläuft die Straße mit möglichen Kunden. Was fällt auf? Der Standort ist viel zu weit weg und daher falsch. Das Unternehmen muss da sein, wo die Kunden sind.

  • Denk dein Produkt, dein Projekt, deinen ganzen Plan von deinen Kunden her. Wer sind sie? Was wollen sie? Was brauchen sie? Wo sind sie? Wo wollen sie hin?  ... Dann erst emtwickelst du dein Produkt, dein Projekt, deinen Plan. So, wie deine Kunden es wirklich wollen. 
  • Frag deine Kunden immer, was sie wirklich wollen. Bau einen Dialog auf und bleib immer mit ihnen im engen Gespräch.
  • Und wenn du Händler wirst: Geh zu deinen Kunden hin, digital oder real. Sei nah an ihnen dran. Dein Standort, deine Position sind nur gut, wenn du bei deinen Kunden ist. Ob digital, in deinen Medien oder wo auch immer: Sei gut erreichbar.

Wenn du das unternimmst und umsetzt, hast du schon mal eine gute Grundlage. Jetzt geht´s an deine Kommunikation, jetzt musst du auf dich aufmerksam machen. 

Wo du nicht für dich werben solltest

Werbe nicht in den falschen Medien. An Standorten weit weg von dir, so dass deine Kunden nicht schnell zu dir kommen können. Und wo zu viele deiner Wettbewerber sind schon lange da sind. Also: wie geht es besser? 

Wie und wo deine Kommunikation viel besser ist

  • Standort und Medium: Das Schild steht direkt an der Straße, auf der deine Kunden fahren, neben deinem Geschäft, wo du dein Produkt verkaufst.
  • Hohe Aufmerksamkeit: Es ist groß, leuchtet und fällt auf.
  • Direkte Ansprache: Gezeigt wird ein Gesicht. Mit Blickkontakt zum Betrachter. Und dein Produkt direkt daneben: Der Bezug passt. 
  • Klare Bedürfnisansprache: Durst? >>> „Durst!!!!“
  • Klares Nutzenversprechen: Der Durst wird gelöscht werden, es gibt eine kühle Erfrischung.
  • Starke Aufforderung zum Handeln = Call-to-Action: „Komm zu uns. Trink!“ 
  • Deutliche Links, einfacher Weg zu dir
  • Viele Zusatznutzen: Es ist schön, bei dir zu bleiben. Du bietest Schatten, frische Luft am Wasser. Toilette und WC. Freundliche Menschen. Freundliche Bedienung.

Du siehst: Kommunikation kann und muss auch sehr einfach sein. Und deine Medien müssen auch nicht kompliziert sein. In unserem Beispiel: Kommuniziere mit deinen Kunden direkt in ihrem Auto. 

So soll Kommunikation sein: effizient, effektiv, konsistent, kreativ

Effizient

Such dir die richtigen Medien für deine Kommunikation aus. Welche deine Kunden nutzen und ihnen schnell, gut und einfach deine Botschaft übermitteln:„Durst? Trink Best Saft!“

Effektiv

Gestalte deine Botschaften klar und und einfach, dass deine Kunden sie sofort und den besten Nutzen für sich erkennen: „Durst? Trink Best Saft!“

Konsistent

Stick to your Story. Deine Aussagen, die Bilder, die Nutzen. In allen Medien. Alles muss zueinander passen! Sage ihnen immer wieder: „Durst? Trink Best Saft!“

Kreativ

Gestalte anders. Fall auf. Unterscheide dich von deinen Wettbewerbern. Mach nicht das gleiche wie sie. Mach es besser. 

Fazit

Plane gut. Setze die richtigen Schritte. Einen nach dem anderen. Dann wird alles gut. 

Wenn du noch mehr wissen möchtest

Wir haben dies und noch einiges mehr für dich aufbereitet. Und schicken es dir sehr gern zu: >>> pole-position(at)drive.eu