How to build up a strong Social community (1/3)

16/05/2021: 10 Tipps, wie man eine treu ergebene Social Community gründet, aufbaut, hegt und pflegt. Teil 1 von 3.

Liebe Leser, im Folgenden seht Ihr einen Beitrag unseres neuen Gastautoren Johnny W. TRASH CAN, Social Media-Experte von der "dunklen Seite der Macht". Hier beschreibt er, wie man eine Community gründet, aufbaut und sie ausraubt, in dem man sie so richtig dumm hält. Aus seiner Sicht natürlich, die NICHT die unserer Redaktion ist, natürlich. Warum wir ihn schreiben lassen? Wir denken, es ist gut, andere Methoden zu kennen, besonders in herausfordernden Zeiten. Wie ticken Darth Vader und seinesgleichen? Hier erfahrt Ihr es. In Teil 2 und Teil 3 geht´s dann weiter.

A.) WHY?

Howdy, true believers! Wir steigen gleich ein: Wofür braucht man eine "Stupid Community"? 3 Gründe.

  • 1. Es ist einfach, sie zu bauen.
  • 2. Es ist einfach, sie zu führen.
  • 3. Es ist einfach, mit ihr Geld zu verdienen.

Oder was immer man sich als Belohnung, Verdienst, Genuss mit ihr zum Ziel gesetzt hat. Und so machen wir es, auf der dunklen Seite der Macht.

B.) HOW?

WIE baut man jetzt also eine "Stupid Community" auf, führt sie und erhält sie am Leben? Einfach den Regeln folgen. 

1. Find the GLUE

Finde einen Klebstoff. Etwas, dass eine Gruppe von Menschen gemeinsam hat, gemeinsam mag, gemeinsam macht. Zum Beispiel: "Wir lieben Kinder.",  "Wir lieben Katzen / Hunde / Hamster ...". (Es geht auch anders rum: "Wir hassen ...", funktioniert selbst bei Katzen.) Darauf können sich alle verständigen, darin sind sie sich einig. Und das ist eure Basis.

Wichtig: Es sollte nicht zu kompliziert sein. Also nicht: "Wir lieben Shakespeare.". Denn: du willst ja eine möglichst einfache Community. Komplexe Themen sind hierfür nicht angesagt. Du suchst keine schlauen Leute als Basis.

2. Define the ENEMY

WER ist euer Feind? Wenn du weißt, was ihr mögt, zeige gleich auf den- oder diejenigen, die ihr NICHT mögt. Also z.B. alle, die NICHT Kinder, Katzen oder Hamster mögen. Warum? Nichts hält eine Gruppe noch stärker zusammen, als jemand, der euch alle zusammen von aussen bedroht. Für den Zusammenhalt ist der gemeinsame Feind das allerwichtigste.

WICHTIG: Mach es auch hier nicht zu komplex. Entweder EINEN gemeinsamen Feind. Oder: ALLE anderen. Bei zwei oder drei Feinden verliert man schnell den Überblick. 

3. Give yourself a SYMBOL

An eurem Zeichen und Symbol sollt ihr euch erkennen, es signalisiert euch gegenseitig, dass ihr "dazu gehört". Das kann alles mögliche sein, sollte man aber nicht allzu schwer erhalten können. Also so was z.B.: Uhren, Autos, Tatoos, ... 

Etablierte Communities dagegen machen es deutlich schwieriger, ihre Zeichen und Symbole zu erlangen. Man muss Prüfungen absolvieren und bestehen und erlangt so Abschlüsse. Das willst du ja gerade nicht! Deine Leute haben so etwas zumeist nicht geschafft, viele von ihnen sind wahrscheinlich sogar durchgefallen, zurück gewiesen. Deswegen sind sie für dich und deine Ziele ja gut geeignet. Du machst es ihnen einfach und gibst ihnen trotzdem ein gutes Gefühl. Guter Start. 

  • Das ZENTRALE Symbol ist das wichtigste und allen anderen übergeordnet. Es erscheint allüberall, wenn es um EUCH geht, es repräsentiert EUCH und EURE Ziele.
  • Die BEGLEITENDEN Symbole und Zeichen unterstützen die Bedeutung. Sie erinnern an jenes und verweisen darauf.

4. Admire your IDOLs, create them and pump them up

Du brauchst ein Idol, das alle anhimmeln und bewundern können. Jemanden wie Christiano Ronaldo, Donald Trump, auch Greta Thunberg und andere eignen sich. Gut, wenn er, sie oder es, schon bekannt ist. Wenn nicht, bau sie, ihn oder es selbst auf. Wen und wie? Dies ist einer der schwierigsten Teile. 

  • "GLATT" - dein Idol sollte möglichst viel Projektionsfläche bieten.

Das heißt, du solltest auf sie, ihn, es möglichst viele gute Eigenschaften projizieren können. Das ideale Beispiel ist z.B. jemand wie "Tim" aus "Tim und Struppi": null Charakter, steht für irgendwie alles oder auch nichts. Auch gut, wenn er/sie/es nicht mehr lebt, ein toter Pharao z.B. kann nicht widersprechen oder was anderes tun. 

  • "AUFLADBAR" - du solltest dein Idol mit allem Möglichen "befüllen" können.
  • "WIEDERERKENNBAR" - dein Idol solltest du gut ikonifizieren können. Es braucht etwas Wiedererkennbares.
  • "FORMBAR" - du musst dein Idol gut lenken, führen und beherrschen können.
  • "GUT" - dein Idol sollte irgendwas gut können. "Besonders" ist wünschenswert, "einigermaßen" reicht völlig aus, zum Start.
  • "BEWEISBAR" - das "Besonders gut sein" sollte belegbar sein. Wenn es nicht ausreicht: dann behaupte es möglichst oft und häufig, das reicht meist auch. 

WICHTIG: Biete und schaffe immer wieder neue Anlässe, bei denen deine Idole gut und ausdauernd bewundert werden können. Dazu kommen wir als Nächstes.

5. BUILD UP A RANKING SYSTEM 

Schaffe Unterschiede. Wer steht oben, wer weiter unten. Am Anfang mag es so aussehen, als seien alle gleich. Aber das stimmt gar nicht. Neue stehen unter den Älteren, denen, die schon länger "dabei" sind. Das schafft Anreize, weiter nach oben zu gelangen. Und je weiter man nach oben steigt, umso tiefer gelangt man in das Innere, umso schwerer kommt man wieder raus. Und das ist es, was du willst. 

  • Wichtig: Die Rankings müssen sichtbar sein. Verleihe Orden. Mache wichtig. 
  • Die Neuen stehen mit ihrem Eintritt deutlich ÜBER allen, die NICHT zu eurer Gemeinschaft gehören. Das heißt: du musst ihnen zum Start gleich ein erstes Abzeichen geben. Etwas, dass sie jetzt auszeichnet, als euer Mitglied ausweist und deutlich von allen unterscheidet, die nicht zugehören. Der Eintritt macht die Neuen zu BESSEREN. 

Dieses ist der erste Teil. Der zweite folgt.

Dann geht es um die inneren Strukturen deiner Community, ihre Regeln und wie du sie leiten und führen wirst. Und besonders: WEN willst du damit eigentlich ansprechen. Und WANN. Dann klappt es auch mit deiner Community.

Johnny W. TRASH CAN

Johnny W. TRASH CAN

Johnny W. TRASH CAN unter pole-position(at)drive.eu - unser Social Media-Experte von der "dunklen Seite der Macht". Lehrstuhl für Social Media Self Satisfaction. Hält den Rekord in Digital Selfie Production mit 27 Selfies pro Sekunde - mehr als das menschliche Auge wahrnehmen kann.