World day of design

27/04/20 World day of Design. Was bedeutet Design für unsere Designer? Für Drive?

Ein Welttag für Designer?

Überall auf der Welt gestalten Designer Webseiten, Filme und viele fantastische Gegenstände und Produkte für alle Menschen. Deshalb wird mit dem World Day of Design am 27. April jedes Jahres der Fokus auf alle Kreativen und deren Erzeugnisse gelenkt. Anlass für uns in die persönlichen Designwelten von uns Kreativen bei DRIVE einzuladen.

Was bedeutet uns Design bei DRIVE?

Tanja Stark, Senior Art Directorin:
Explain it to a child. Do your eyes shine?

Die Leidenschaft für Design begleitet mich eigentlich schon mein Leben lang. Mein Verständnis dafür ging in jungen Jahren eher in Richtung Dekoratives, Schönes, Harmonisches. Während meiner Ausbildung zur Porzellan-Dekorentwerferin und auch im anschließenden Studium an der Kunstakademie stand für mich das Experimentelle, das Ausprobieren, Lernen und Testen im Vordergrund.

Aber erst die Jahre der Praxis mit konkreten Projekten und Aufgaben runden das Gesamtverständnis und den eigenen Anspruch an Design wirklich ab. Die Grundlage beim Start eines neuen Projekts bildet für mich immer Neugier und Vorfreude auf das Ergebnis. Mit den Rahmenbedingungen jedes Projekts, wie Umfang, Zeit, Budget, inhaltliche und technische Voraussetzungen usw., beginnen dann die eigentlichen Herausforderungen des Designens. Und genau hier packt mich der Ehrgeiz nicht nur all diese Parameter optimal zu integrieren, sondern auch in die beste Designlösung zu überführen.

Cristina Carbonell, Art Directorin:
Creating cultural Identity. Experience as Product.

Kreativität hat seit meiner Kindheit eine große Rolle in meinem Leben gespielt. In meinen jüngeren Jahren habe ich Schmuck und Schuhe entworfen, anfertigen lassen, selber getragen und verkauft. Designerin zu werden war mein Traumberuf. Deswegen beschloss ich nach der Schule mein Heimatland Kolumbien zu verlassen, um Produktdesign in Deutschland zu studieren.

Meiner Meinung nach kann Design eine Brücke zwischen Kulturen herstellen. Designobjekte dienen als Informationsträger und Kommunikationskanal für den Kulturerhalt und Kulturaustausch, da sie das Verhalten der Menschen in Form eines Entwurfs darstellen und miteinbeziehen. Meine kolumbianische Herkunft und das Designcredo meiner Universität lassen sich in meinen Designs spüren. Mein Fokus in der Gestaltung liegt in der Analyse von Verhalten und der Erkennung der Bedürfnisse von Menschen bzw. Designanforderungen. Die Formsprache, das Farbkonzept und die Nachhaltigkeit der Entwürfe sollten aus der Funktionalität entstehen, um das beste Ergebnis gestalten zu können. Ich sehe Designer als Problemlöser und Lösungsfinder, die mit ihren Ideen das Leben einfacher und schöner machen.

Constantin Klöpper, Grafik Designer:
Make rules. Then break them.

Design ist meine Leidenschaft, weil es für mich die perfekte Mischung aus Ordnung und Chaos ist. Wenn im Prozess die sorgfältig erlernten Arbeitsschritte und Herangehensweisen im optimalen Zusammenspiel mit der Intuition und Kreativität agieren, ist dieser Zustand unglaublich erfüllend. Das Schöne ist, dass sich für mich täglich eine neue Definition von einem „perfekten Zusammenspiel“ herauskristallisiert. Somit entdecke ich Design jeden Tag aufs Neue.

Julia Wutschke, Grafikassistentin:
No chaos, no creation.

Ich habe schon immer gerne gemalt, gezeichnet, gekritzelt. Langeweile gibt es nicht mit einem Stift in der Hand. Es fasziniert mich, wie eine Illustration, eine Emotion oder Situation einfangen kann und den Betrachter die Welt aus Sicht des Zeichners sehen lässt. 

Der Prozess des Zeichnens ist ähnlich dem des Gestaltens. Es beginnt mit einem leeren Blatt und mit einem Chaos an Information und Ideen. Es ist ein sehr euphorisches Gefühl, wenn sich dann eine Ordnung abzuzeichnen beginnt.  Jeden Gegenstand, den wir nutzen, jede Verpackung und jedes Heft, das wir in den Händen halten, wurde gestaltet und ist somit diesen Prozess durchlaufen. Design steckt überall drin.

Wir sind ständig diversen visuellen Reizen ausgesetzt – egal ob auf der Straße oder Social Media. Vieles nehmen wir bereits gar nicht mehr war. Deshalb gilt es jedes Mal aufs Neue herauszufinden was gutes Design ausmacht. Was sehen die Menschen, was interessiert sie, schockt sie, verwirrt sie? Wie bekommt man die Aufmerksamkeit, die man braucht, um ein Produkt zu vermarkten oder eine Information durch ein Medium zu vermitteln? Als Gestalter muss man die Antworten darauf kennen – genau so wie man die Bedürfnisse des Nutzers kennen muss, noch bevor er es selbst tut.

Warum Design für DRIVE und für Kunden wichtig ist:

Bei Drive wird das Design sehr früh in die Konzeptionen mit eingebunden. Alles muss aus einem Guss sein. Pauschal ist die wörtliche Beschreibung der Inhalte oder Funktionen wichtig und diese müssen festgehalten werden.

Webseiten sollen auch Geschichten erzählen, den User abholen und eintauchen lassen. Er soll sich schnell orientieren, aber auch Neues entdecken können. Das Design spiegelt das Schriftliche, auch in Kombination mit einem Corporate Design, wider und zeigt, wo die Reise hingeht. Für uns ist das Print Design mit Plakaten, Visitenkarten, Briefbögen genauso wichtig wie ein Webseiten-Design. Wir entwickeln auch gerne Corporate Identities und geben damit dem Unternehmen seinen unverwechselbaren Look.

Wir lieben Design. Wir drehen bei der Designentwicklung bereits intern immer eine Runde mehr. Weil wir unseren Kunden unsere Leidenschaft für sein Projekt spüren lassen wollen. Weil der erste Strich, das erste Bild, die erste Farbkombination bei uns im Kopf eine Reise beginnen lässt, auf dem Weg zum fertigen Kundenprojekt.

Tanja Stark

Tanja Stark

Habt ihr Fragen?

Tanja Stark unter pole-position(at)drive.eu - Tanja ist bei DRIVE seit dem Start dabei. Sie leitet unsere Grafik Abteilung und hat immer Ideen.